Gnarabup Beach Cafe

Da simma also nun. In Gnarabup (sprich: Naerae-bab), direkt am Strand, ca. 10km westlich von Margaret River. Und heute dank des Wetters endlich mal wieder online. Aber fangen wir doch von vorne an:

Letzten Donnerstag haben wir unsere Sachen gepackt

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(das werden immer mehr, und wir koennen uns das nicht erklaeren, Eva beteuert aber glaubhaft, nicht heimlich Schuhe zu kaufen…daher haben wir am Mittwoch erstmal ein 3,5 kg Paket fuer 42 Dollar gen Heimat geschickt - auf den Seeweg) und haben zusammen mit Gareth aus Neuseeland und Audrey und Marie aus Frankreich in Gareth Bus Perth in Richtung Margaret River verlassen. Die anderen 3 machen hier unten eine Woche Urlaub und hatten angeboten, uns mitzunehmen. In Margaret River hat uns dann Matt (noch ein Kiwi) abends mit seinem 1986er Ford Laser abgeholt und nach Gnarabup gebracht. Matt ist 25, cool drauf und arbeitet und wohnt mit uns zusammen. Zuallererst haben wir mal einen Blick in unseren neuen Arbeitsplatz geworfen, das Cafe am Gnarabup Beach. Die 10m waren nicht gelogen :-) Soweit wir uns erinnern, der mit Abstand beste Ausblick von einem Arbeitsplatz.

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Nach der kurzen Inspektion gings dann direkt zu unserem neuen Zuhause, ca. 1km weiter die Kueste entlang. Das Haus ist der absolute Hammer. Eigentlich ein Urlaubshaus mit Meeresblick im Wert von knapp 2 Mio. australischen Dollar. Unser Arbeitgeber kennt den Besitzer, mit dem irgendein “Du laesst die 3 da wohnen und dafuer bekommst Du jeden Tag Fruehstueck und Cafe bis zum Abwinken in unserem Cafe”-Deal laeuft. Leider nur fuer 1-2 Wochen, da dann das eigentlich fuer uns vorgesehene Haus in Gracetown fertig wird. Kurz zu unserem neuen Zuhause: vollausgestattete offene Kueche (sogar eine Spuelmaschine) und Wohnzimmer im ersten Stock, ein breiter Holz-Balkon (mit Grill versteht sich) um 3 Seiten des Hauses herum. Grosses Badezimmer, grosses Schlafzimmer mit Queen-Size Doppelbett, 4 weitere Schlafzimmer (die keiner braucht), Waschmaschine, Fernseher, und und und. Eva meinte gerade, dass nur noch der Internet-Anschluss fehlt, als Matt mit einem Computer unter dem Arm die Treppe herauf kam. Unverschaemterweise ist der Telefonanschluss aber abgemeldet. Na ja, auf jeden fall laesst es sich hier aushalten :-)

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Die naechten 3 Tage sind schnell erzaehlt: 35 Stunden gearbeitet. Am Freitag haben wir das Cafe fuer die Wieder-Eroeffnung (im Winter wurde renoviert) flott gemacht und wurden kurz eingearbeitet, am Samstag ging es dann frueh morgens los. Direkt am ersten Tag war das Cafe ab 12 Uhr fuer einen 60. Geburtstag reserviert, 35 Personen, die von unserem Koch Ian und unserem Team mit den feinsten Speisen und Getraenken verwoehnt wurden. Wer sich in der Gastronomie ein wenig auskennt, kann sich in etwa vorstellen, wie hektisch es am Samstag zuging. Eva wird hauptsaechlich bedienen und ihre Kochkuenste erweitern (sehr positiv), und ich werde mich wieder hauptsaechlich um das kuemmern, was ich laut einigen meiner Freunde eh die letzten 4 Jahre gemacht habe: Kaffee “kochen”. Der Sonntag war dann schon etwas ruhiger. Nachmittags konnten wir von unserem Arbeitsplatz aus beobachten, wie sich einige Wale mit beachtlichen Spruengen vor der Kueste die Zeit vertrieben. Nach 11 Stunden war dann ”schon” Feierabend. Und am heutigen Montag fing es um 10 Uhr an zu regnen, was sich fuer ein Cafe am Strand relativ nachteilig auswirkt, weswegen wir dann auch um 1 Uhr zugemacht haben und daher nun hier in der Stadt im Internet Cafe sitzen und uns endlich mal wieder um unsere Website kuemmern koennen. Und da schliesst sich der Kreis.

Ach so, eins haette ich fast vergessen: Ian hat uebrigens heute morgen kurz angerufen und mitgeteilt, dass er gerade auf dem Weg zu einem anderen Job in Perth ist. So laeuft das manchmal hier. Und wir brauchen jetzt einen neuen Koch.

One Response to “Gnarabup Beach Cafe”

  1. on 06 Nov 2006 at 13:19 Elke Beier

    Wow…so lässt sich´s leben (mal abgesehen von der doch sicher oft hektischen Arbeit)Aber der Rest ist ja wohl ein Trämchen…Arbeiten und Leben mit Meerblick…

    Na, dann viel Spaß noch (besonders beim Whale watching)

    Liebe Grüße Elke

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