Coffee and Tea House

Nach 7 Tagen in Folge in unserem Country Tea House gehen wir ziemlich auf dem Schlauch. Ich hatte schon vergesen, wie anstrengend die Praxis sein kann. Am Anfang durften wir ein wenig von allem machen. Zum Beispiel Wraps oder Sandwiches fertigen und Pommes frittieren. UNMENGEN VON POMMES. So schnell kann man gar nicht gucken und frittieren wie die hier die Pommes essen. Zumindest wundere ich mich jetzt nicht mehr ueber die Koerperausmasse so einiger Australischer Modelle. Von wegen sportliche Nation. Vielleicht sportverrueckt, aber wohl eher vor dem Fernseher. Sehr US-maessig.
Na ja, jedenfalls haben wir an den ersten beiden Tagen unsere koerperliche Belastbarkeitsgrenze erreicht. Nach 10 Stunden am ersten und 11 am zweiten Tag war diese erreicht und auf dem Weg zu unserem Bett tat jeder Schritt weh. Unsere Chef hat aber natuerlich schnell unsere wirkliche Staerke festgestellt und so durften wir dann ab dem zweiten Tag die meiste Zeit die zweigruppige Espressomaschine bedienen und unsere Gaeste mit Kaffee und Teegetraenken verwoehnen: Cappuccini, Caffee Lattes, Flat Whites (den kannte selbst ich vorher noch nicht), Mochas, Long Blacks, White Tea oder Black Tea (den gibt es dann noch als English Breakfast oder Earl Grey). Und davon einige Hundert jeden Tag. Daneben noch die ganzen suessen Leckereien wie Brownies, Muffins, Cakes,…bei der ganzen Auswahl kommen wir jedenfalls mit unseren Gaesten ins Gespraech.

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Neben der “normalen” Milch haben wir natuerlich alle Getraenke auch mit der fettarmen Variante (die gute HI-LO-Milch). Diese wird vor allem von der gesundheitsbewussten Frau in Ihren Vierzigern sowie von den eingangs schon erwaehnten schwer uebergewichtigen Kalibern bevorzugt, die dann allerdings zu ihrem fettreduzierten Getraenk einen Brownie oder ein Stueck fettigsten Orange Cake ordern. Aber wir sind ja Coffee Master, und keine Ernaehrungs- oder Lebensberater.

Jetzt noch einen Tag, dann haben wir erstmal wieder zwei Wochen frei. Welcher Job danach kommt…wir werden sehen.

2 Responses to “Coffee and Tea House”

  1. on 07 Okt 2006 at 14:57 Chris

    Hi Ihr zwei!

    Großartige Abenteuergeschichten, die ich da lese. Und jetzt arbeitet Ihr auf der Kirmes. Nach dem Kaffe-Job könnt Ihr ja mal bei der Boxbude nachfragen, die brauchen immer mal ein paar Leute. Kulle ist jut gebaut und die Eva reicht den Verdreschten immer nen Schluck Wasser. Oder mal beim Auto-Scooter vorbeischaun (Sind da auch soviel Türken?). Losbude mit dauerndem Gequatsche und Anpreisen wäre doch auch nen Riesending. “Kommen Sie ran hier, hier ist es toll, hier ist es schön. Jedes Los gewinnt, das ist Spitze, wow, wow, wow…..

  2. on 10 Okt 2006 at 08:19 Elke Beier

    Hallo Ihr Zwei,

    nett schaut Ihr aus in Eurem Country Tea House…und zu tun hattet Ihr ja Euren Erzählungen nach auch ne Menge. So lernt man Land und Leute sicher so richtig gut kennen…zumindestens die Ess-und Trinkgewohnheiten. So einiges weicht ja doch von unserem Bild über Australien ab…naja, wer weiß was die Australier über uns denken?? Habt Ihr da schon Erfahrungen gemacht? Claudia meint, die Aussis kennen 3 Dinge..Bier, würstchen und wieder Bier….Das mit dem Bier war klar…aber Würstchen???

    Naja, mal sehen, was Ihr als nächstes macht…
    Liebe Grüße

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