Von Kaengurus und Hunden

Da faehrt man 2400km durch traumhafte und ueberaus abwechslungsreiche Australische Landschaften - sieht am Strassenrand ca. 100 tote Kaengurus, einige Greifvoegel, 2 Schlangen, ein Rind, ein Pferd - kollidiert aber ausser mit jeder Menge Insektengetiers (mit meistens fatalen Folgen fuer letzere) mit nichts lebendigem, um dann in Broome einen Hund zu ueberfahren.

Und da haette ich auch nicht mehr reagieren koennen, wenn ich auf der “richtigen”, also linken Seite im Auto gesessen haette, nicht ungewohnt und schwieriger rechts abgebogen waere, und die Kupplung und die Handbremse auf meiner rechten statt linken Seite platziert gewesen waeren. Ploetzlich war er da, ein kraeftiger kleiner weisser Bull-Terrier oder so was aehnliches, zwischen uns und einem anderen Auto auf der Kreuzung, der sich dann aber entschied, unter unseren Van zu laufen. Eva hatte sofort die Haende vor dem Gesicht, ich konnte nach dem Aufprall und Ueberrollen noch im Seitenspiegel sehen, wie er wieder aufsprang und, zwar nicht ganz rund, aber doch davonlief. Ziemlich geschockt und neben uns stehend haben wir dann noch 15 Minuten gesucht, aber weder den Hund noch einen Besitzer finden koennen. Irgendwie liefen hier aber auch noch mehrere Hunde ohne auszumachenden Besitzer herum. Die Leute neben der Strasse (fast alles Aborigines) hat das irgendwie gar nicht interessiert. Und die Polizisten, die mich nett baten, den Van doch von der Kreuzung zu fahren, fragten uns nur laechelnd, ob er vielleicht noch unter dem Auto hinge. Komischer Humor irgendwie…

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